Unsere Geschichten zielen darauf ab das kreative Wesen der Kinder zu unterstützen, um die seelischen Themen aufzulösen. Die Geschichten sind in sich geschlossen und funktionieren autark. Die Eltern können das Lösungsangebot in den Geschichten jedoch ganz fantastisch unterstützen, indem sie die Techniken mit den Kindern in der Wirklichkeit einüben und diese zu einem Ritual machen, die das Kind in der angstbesetzten Situation ausüben kann. Beispielsweise lernt das Kind in der Geschichte „Maus Micha beim Arzt“ eine hypnotische Technik, wie es sich beruhigen und die Schmerzen reduzieren kann. Wenn das Kind dann mit der elterlichen Begleitung zum Arzt geht, kann die Mama oder der Papa das Kind an die Techniken erinnern und sie mit dem Kind zusammen ausführen. „Erinnerst du dich daran, wie die Maus Micha das gemacht hat? Dann stell dir doch mal vor, dass du…“ In dieser Situation wird das Kind bei der Umsetzung stark von den Eltern unterstützt, sodass die Hypnosetechnik aktiv angewendet wird und im Bewusstsein der Kinder im Innern (durch die Fantasie), sowie im Aussen (durch die Kommunikation der Eltern) am Leben gehalten wird. Das kann zu einer deutlichen Entspannung beider Parteien (Kind und Elternteil) und zu einer starken Ablenkung der Kinder führen, da sich diese auf eine Geschichte und die Fantasie konzentrieren und nicht auf das, was um Sie herum passiert.